Am 22.04. starteten die Studenten der Universität Greifswald ihre Protestaktionen gegen die vom Bildungsministerium geplante Verlagerung der Lehramtsstudiengänge von Greifswald nach Rostock.
Natürlich war an diesem Tag neben AStA und anderen Hochschulgruppen auch die LHG personell vertreten. In einem Interview mit MoritzTV positionierte sich u.a. Patrick Kaatz, Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe zur Aktion mit einigen Worten:
Es sei erstaunlich, dass die Lehramtsstudenten, immerhin unmittelbar betroffen, bei den Mahnwachen relativ schwach vertreten sind.
Eigeninitiative ist hier in der Tat unbedingt erforderlich. Während bei der ersten Protestaktion um 09:30 Uhr noch ca. 80 Menschen auf dem Rubenowplatz gestanden hatten, waren es um 12:30 Uhr nur noch rund 20 Personen.
Allerdings werden vom Schweriner Vorhaben in etwa 2000 Studierende betroffen sein. Angesichts dessen ist die geringe Teilnehmerzahl ausgesprochen bedauerlich.
Zur Abschaffung der Lehrämter aus Greifswald selbst äußerte sich Patrick Kaatz wie folgt:
“Tendentiell steht die LHG den Plänen zur Abschaffung der Lehrämter aus Greifswald ablehnend gegenüber. Derzeit warten wir aber auf die Antwort der Landesregierung zu einer kleinen Anfrage der FDP-Fraktion, um uns daraus ein fundiertes Bild zu machen.”