Wir treffen uns jeweils in der 1. und 3. Woche eines Monats. Unser aktuelles Treffen wird auf der Startseite angekündigt.
Mitglieder & Gäste sind herzlich eingeladen!
Habt ihr Fragen? Dann schreibt uns: info@lhg-greifswald.de.
Liberale Grundsätze
Für uns bedeutet eine liberale Grundhaltung für unsere Hochschule einzutreten, sei es durch ehrenamtliches Engagement in studentischen Initiativen, Fachschaften oder im AStA. Hierbei ist es unser oberster Grundsatz ein Miteinander aller Beteiligten zu Erreichen, denn nur gemeinsam mit anderen Organen unserer Universität lassen sich ehrgeizige Ziele realisieren.
Es kann daher nicht Ziel sein immer nur zu fordern, wir – die Studenten als zukünftige Leistungsträger – müssen selbstkritisch und mit Eigenengagement als Beispiel für diese Gesellschaft vorangehen.
Jeder gibt nach seinen Möglichkeiten etwas, um die Gemeinschaft voran zu bringen, ohne dass die eigene Freiheit beeinträchtigt wird. Freiheitliches Denken wieder in den Mittelpunkt zu stellen – dafür stehen wir.
„Die Kraft der Freiheit zu stärken, darauf achten, dass es gerecht zugeht in Deutschland, und dazu beitragen, dass wir ein Land der Ideen werden, dafür will ich eintreten und dafür bitte ich um das Mitmachen aller.” Diesen Worten unseres Bundespräsidenten Horst Köhler wollen wir uns anschließen, und wie er um die Unterstützung aller werben.
Prinzip Leistung
Wer sich um einen Ausbildungsplatz in der freien Wirtschaft bemüht, sucht sich die Adressaten seiner Bewerbungen selbst aus. Auch in der staatlichen Ausbildung müssen zukünftige Studenten – als mündige Bürger – die gleichen Möglichkeiten erhalten. Daher sollte jeder junge Mensch sich direkt an der Hochschule seiner Wahl bewerben können. Nur so entsteht ein Wettbewerb um die besten Köpfe, der Leistungsbereitschaft und Engagement des Einzelnen in den Vordergrund stellt.
Auf der anderen Seite muss sich jeder Studierende durch seine persönlichen Leistungen auszeichnen und zeigen, dass er zu Recht auf einer Hochschule studiert. Die Hochschule pflegt die Rahmenbedingungen so, dass die Studierenden auf hohem Niveau lernen und arbeiten können. Nur dieses Zusammenspiel von Leistungsbereitschaft und Leistungserwartungen kann dauerhaft Erfolge bringen.
Kräfte bündeln, Schwächen erkennen
Den schmalen Grat, zwischen vernünftiger Profilbildung und engstirniger Gier nach Kostenersparnissen, nicht zu überschreiten muss ein wichtiges Ziel sein und bleiben. Eine zu starke Fokussierung schwächt langfristig auch den Kernbereich, ohne Nebenfächer kann es kein gesundes Hauptfach geben. Eine gleichberechtigte Zusammenarbeit aller Fachbereiche ergibt maximale Synergieeffekte. Alle Fakultäten an unserer Universität leisten hervorragende Arbeit und bilden hochqualifizierte Fachkräfte aus. Jeder Fachbereich muss sich jedoch selbstkritisch betrachten um seine Potentiale zu realisieren.
Studentisches Wohnen
Bezahlbarer Wohnraum ist Voraussetzung für eine freie Wahl des Studienorts. Um dieses zu gewährleisten ist eine individuelle Förderung der Studierenden (Subjektförderung) erforderlich. Dazu müssen die ortsüblichen Vergleichsmieten bei der Festlegung der individuellen Studienförderung berücksichtigt werden.
Wichtig ist, dass ausreichend behinderten- und familiengerechte Wohnungen zur Verfügung stehen.
Studienfinanzierung
Ein Hochschulstudium muss unabhängig von sozialer Herkunft und sozialen Umständen möglich sein. Eine Erhebung von Studiengebühren ist nicht zulässig. Bildung ist Staatsaufgabe und muss daher für jeden ohne zusätzliche Gebühren zugänglich sein. Ein Teil der langen Studienzeiten resultieren aus der Tatsache, dass immer mehr Studierende während ihres Studiums arbeiten müssen, um ihr Studium zu finanzieren. Aus diesen Gründen muss eine neue Form der finanziellen Studienförderung gefunden werden. Kriterien für eine Ausbildungsförderung sollten in erster Linie Elternunabhängigkeit, Bedarfsdeckung, Flexibilisierung der finanziellen Unterstützung sowie die Verringerung des Verwaltungsaufwands sein.